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Was ist das Besondere am Theater HIN & WEG?

Das HIN & WEG Theater führt überwiegend Stücke für Kinder und ihre Eltern auf. Dabei haben wir den Anspruch für Kinder verständliches und für Erwachsene dennoch anspruchsvolles, zumindest aber un­ter­halt­sa­mes Theater zu machen.
Für die Kinder gibt es im Stück einen nachvollziehbaren roten Faden und den da­zu­gehörigen Spannungsbogen. Und für die Erwachsenen ver­stecken wir, mit intelligentem Wort- und Sprach­witz, Ironisches, Hin­ter­sin­niges und Nachdenkliches.

Ein besonderer Clou ist in einigen Produktionen die Verbindung von „normalem“ Schauspiel mit den Effekten des Schwarz­licht­thea­ters, wie sie zum Beispiel in unserem „Klassiker für Kinder“ der „Irrfahrt des Odysseus“ zum Einsatz gekommen ist. Auf der Bühne erscheint der Zyklop im Dunkel seiner Höhle nur als ein riesiges leuchtendes Auge und mit mannshohen Füßen, wenn er sich zum Schlafen niederlegt – in der Illusion scheint er tatsächlich lebendig gewesen zu sein, wie uns unsere kleinen Zuschauer lebhaft versicherten!

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Warum richtet sich das Angebot an Kinder?

Kinder sind ein faszinierendes Publikum, weil sie unmittelbar und ehrlich im selben Moment spontan reagieren. Dabei richtet sich das Theater­ange­bot von HIN & WEG nicht ausschließlich an Kin­der, sondern an Fami­lien mit Kindern, in der Regel ab 6 Jahren.

Dennoch besuchen uns auch viele Erwach­sene ohne Kinder.
Das HIN & WEG Theater spielt nicht nur vor Kindern, wir spielen auch immer wieder Theater zu­sam­men mit Kindern und Jugend­lichen.

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Der Theatername HIN & WEG lässt auf eine gewisse Mobilität schließen?

Gibt es Aufführungen außerhalb des Theaterraumes in Alt-Klarenthal?

Das HIN & WEG Theater hat sich zeitweise als mobiles Theater verstanden und seine Aufführungen in den Bürgerhäusern der Stadt Wiesbaden dargeboten. Seit dem die Bürgerhäuser und Stadtteilzentren nicht mehr über ein ganzes Wochenende angemietet werden können, sondern nur noch für maximal einen Tag, ist der Aufwand für den Aufbau der Bühne, das Spielen und dann noch das Abbauen an einem einzigen Tag als Amateurthea-­

ter zu groß. Deshalb haben wir seit 2012 unseren Pro­ben­raum in Alt-Klarenthal als Aufführungsraum mit einer eigenen Tribüne und knapp 50 Sitzplätzen etabliert. Aus der „mobilen Zeit“ haben wir uns einen Open-Air Auf­füh­rungs­ort bewahrt, den wir alljährlich an einem Wochenende im Som­mer bespielen – die Waldwiese am Forsthaus Lennebergwald in Budenheim.

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Nach welchen Kriterien wird die Stückauswahl getroffen?

Mit unserer Stückeauswahl versuchen wir immer wieder den Spagat zwischen Bekanntem und Neuem.
In der Regel entscheiden die Erwachsenen über das Kultur­pro­gramm ihrer Kinder. Unsere Erfahrung ist, dass die Kinder viel offe­ner gegenüber Neuem sind als deren Eltern. Wir erleben es re­gel­mä­ßig, dass unbekannte, aber faszinierende Kinder-Theater-Stücke schlechter besucht sind als „Klassiker“ der Kinderliteratur, 

insbesondere, wenn sie über das Fernsehen und Kino Verbreitung gefunden haben, wie zum Beispiel das „Sams“. Andererseits sind bei diesen Stücken die Erwartungshaltungen und Vorstellungen vom Aussehen und Agieren der Figuren so stark bildlich vor­ge­prägt, dass es oft schwer ist, mit einer anderen Inszenierung dagegen zu bestehen.

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